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Kaffeezeit in Deutschland
Die Deutschen lieben ihre Kaffee-Zeit, wie die Briten ihre Teatime

Es gibt kaum einen Deutschen Haushalt, in dem sich nicht die eine oder andere kleine und / oder große Kaffeemaschine befindet. Der Kaffeeduft am frühen Morgen lässt schläfrige Gemüter wach werden und aus dem Bett springen. Und spätestens beim ersten Schluck Kaffee sind auch die letzten Energiereserven auf Höchstleistung erweckt. Der Start in den Tag beginnt bei den meisten Deutschen mit einer Tasse heißen Kaffee. Wie sich jeder seinen Kaffee zubereitet oder zubereiten lässt, ist allerdings ganz unterschiedlich.



Frisch aufgebrühter Filterkaffee: Immer noch sehr verbreitet

Schon vor Jahrzehnten war es das erste, was am Morgen getätigt wurde. Richtig, eine Tasse Kaffee zubereiten. Die Art und Weise war allerdings noch vor zwanzig oder dreißig Jahren meist anders als heute. Die häufigste Form der Kaffeezubereitung war, dass man sich jede Tasse des Heißgetränks einzeln zubereitete.

Der klassische Filterhalter aus Porzellan, den es in verschiedenen Größen gab, wurde auf die jeweilige Tasse gesetzt. Die passenden Filtertüte eingelegt, ein gehäufter Teelöffel Kaffeepulver hineingegeben und mit heißem, vorher aufgekochtem Wasser aufgebrüht. Selbst das Mahlen der Kaffeebohnen wurde mit einer Kaffeemühle selbst getätigt. Wenn sich dann Besuch ankündigte, wurde schon im Vorfeld genügend Kaffeemehl für mehrere Tassen berechnet, hergestellt und der Kaffee gleich über die ebenfalls aus Porzellan bestehende Kaffeekanne aufgebrüht.

Die Kaffeetafel war angerichtet und das Kaffeetrinken wurde ausgiebig zelebriert. Noch heute wird das Aufbrühen des frischen Kaffees teilweise so praktiziert. Besonders ältere Generationen schwören auf den besten Kaffeegenuss, wenn er exakt so hergestellt und aufgebrüht wird. Diese Art und Weise feiert ihr Comeback allerdings auch in der heutigen Zeit bei jüngeren Menschen. In alternativen und eher kleinen Cafés wird dies wieder mit viel Liebe und Ruhe praktiziert. Das Mahlen der Kaffeebohnen wird allerdings zumeist elektrischen Geräten überlassen.

Der Klassiker: Die Kaffeemaschine

Gottlob Widmann ließ sich 1954 seine erste Filterkaffeemaschine patentieren. Diese halbautomatische Kaffeemaschine überrollte den Deutschen Markt und ganz Europa in kürzester Zeit. In den 70er Jahren wurde das Prinzip verfeinert und dieses System wird heute noch am meisten angewendet. Ob für zwei oder zehn Tassen Kaffee.

Die klassische Kaffeemaschine ist und bleibt der Renner in jedem Haushalt, jedem Büro und Unternehmen. Schnell mal eben den Kaffee aufsetzen bedeutet, dass man innerhalb weniger Minuten gleich mehrere Tassen Kaffee zubereiten kann. Beim Meeting in der Geschäftsetage, in der Pause oder Zuhause. Die klassische Kaffeemaschine ist heutzutage nicht mehr wegzudenken. Auch hier hat sich im Laufe der Technologie einiges getan. Das noch heute übliche System setzt sich zwar durch, wird aber immer mehr von Siebträger-Maschinen oder Pad- und Kapselsystemen verdrängt. Unzählige verschiedene Möglichkeiten und Varianten der Zubereitung stehen dem Kaffeegenießer zur Verfügung. Mehr Informationen rund ums Thema Kaffeemaschine und Kaffee genießen, findet man übrigens hier beim Kaffee Profis Ratgeber.

Siebträgermaschinen und Kapselsysteme

Ein echter Barrista nutzt grundsätzlich nur eine Siebträger-Kaffeemaschine. Das jeweilige Kaffeepulver wird ins Sieb gegeben und und unter speziellem Druckverfahren für jede Tasse einzeln hergestellt. Der Geschmack ist einzigartig. Für den Privathaushalt gibt es mittlerweile ebenfalls solche Maschinen. Je nach Größe und Ausstattungen sind sie allerdings wesentlich teurer in ihre Anschaffung, als herkömmliche Maschinen.

Pad- und Kapselsystem erobern hingegen den Markt. Einfach in ihrer Anwendung, gut im Geschmack und relativ kostengünstig. Allerdings produziert man so als Kaffeegenießer eine große Menge Müll durch jede einzelne Kaspel, die nach Gebrauch keine Verwendung mehr findet. Der Italiener bevorzugt nach wie vor im privaten Bereich seine aus Aluminium bestehende "Cafetiera". Sie besteht aus einem Unterteil, welches mit Wasser gefüllt wird, einem Sieb in der Mitte und der eigentlichen, kleinen Kanne oberhalb. Sie wird gefüllt auf den Herd gestellt und das kochende Wasser dringt durchs Sieb und landet als Kaffee im Kännchen. Halbautomatische Kaffeemaschinen wie wir sie meist nutzen, sind für die südländischen Kaffeegenießer noch heute keine Alternative.

Bild:beerphotographer, fotolia.com



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